Perfect Tides: Station to Station, Cassette Boy (#118)

Veröffentlicht am 9. Februar 2026.

Es gibt so Werke, die werden von Kritiker*innen gefeiert und vom Rest der Menschheit ignoriert. Bei den zwei Spielen, die wir heute besprechen, scheint genau das der Fall zu sein.

„Perfect Tides: Station to Station“ erzählt in Point’n’Click-Form die Geschichte einer jungen Frau an einer Uni in den frühen 00er-Jahren, vollgepackt mit Herzschmerz, Literatur, Blogs und Indie-Rock. Ein Spiel, das gerade nominiert wurde für einige der wichtigsten Kategorien des renommierten IGF-Awards. Und trotzdem weniger als 100 Rezensionen auf Steam hat.

Und dann wäre da noch „Cassette Boy“. Ein Puzzle-Spiel mit einer genialen Mechanik in der nostalgischen Optik eines grünstichigen Game Boys, vollgepackt mit Easter Eggs und Geheimnissen. Ein Verkaufshit? Ähhh…nein.

Sprechen sollten wir über beide Spiele aber unbedingt! Machen wir auch!

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Cover: ©  Three Bees, Inc. / Collage: Indie Fresse

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7 Gedanken zu „Perfect Tides: Station to Station, Cassette Boy (#118)

  1. Ihr habt die Aussprachehilfe ja gar nicht angehört.

    Quaren-TEEN-zone!

    Sorry, ich hatte Englischleistungskurs und bin bis heute wegen meines Lehrers damals ein Ausspracheblockwart. Ich werde mich bessern und in Zukunft dem Drang widerstehen eure Ausprache zu korrigieren.

    QUAREN-TEEEEN-ZONE.

  2. Linux, ohne jetzt zu sehr in die Details zu gehen. I’m using Arch, btw. Also genauer CachyOS. Es fühlt sich sehr schwubbsig an und flutscht seit Anfang Dezember sehr gut. ABER: Ich habe Jahrelange Erfahrung beruflich mit Ubunut – wobei Arch sich etwas in der Administration unterscheidet – und ich hab so Computerzeug studiert, bin ein sehr technikaffiner Nerd. Ich würde CachyOS nur Nerds empfehlen, weil manche Sachen schon ein Pain sind. Dafür geht echt viel. Ich habe keine Spiele wo ich Kernellevel-Anticheat brauche, das ist meist ein KO-Kriterium. Dafür ist meine Musiksoftwaresammlung fast nutzlos geworden.

    Der beste Tipp den ich weitergeben kann ist dieser: Nutze Ventoy um Linuxdistributionen auszuprobieren. Ventoy ist eines der unzähligen Tools um einen USB-Stick zu erstellen der booten kann. Was bei Ventoy speziell ist, dass du mehrere ISOs draufziehen kannst und dann beim Start auswählen welches System gestartet werden soll. Dann kann man sich die CachyOSes, Bazzites, PopOS!es, LinuxMints, Fedoras, Kubuntus.. kurzum den ganzen Kladderadatsch draufziehen und eins nach dem andern booten und antesten. Die Liste ist übrigens nicht willkürlich von mir 😉

    Neben der Linuxdistribution kann man sich übrigens auch oft noch die Fensteroberfläche auswählen. Ich fand die Standardoberfläche von Ubuntu schon immer etwas… ich mochte sie nie. Als alter Windowsjunkie find ich KDE Plasma ganz gut.

    Weiterhin sollte man sich für die jeweilige Distro angucken wie man Software bekommt. Insbesondere wie alt die Versionen sind. Da gilt oft die Abwägung zwischen stabil und neu. Mit CachyOS ist man eher unter neu unterwegs. Bei Ubuntu z.B. sind die Systempakete meisten schweinealt – in Computernerdzeit gerechnet. Daher installiert man Software dort entweder gar nicht, weil man ein direkt ausführbares sogennante AppImage runterladen kann, oder aus einem Appstore. Nur Masochisten bauen heute noch unter Linux ihre Software aus den Quellen selbst 😉

    So als Eintrag in den Kommentaren auf einer Podcastseite muss das erstmal reichen. Viel Spaß, Marcus, mit den ganzen Nerds die dir jetzt ihre Meinung zu Linux aufdrängen werden.

  3. Ich hätte definitiv Interesse an Erfahrungen mit Gaming-Linux, aber kann auch verstehen, wenn das manche Leute null interessiert.

    Ich bin eigentlich sowieso Unix-affiner und hatte Windows nur noch auf einem alten Laptop für ältere Spiele für meine Kinder, weil ich dachte, dass das weniger Zeitverschwendungspotential wegen Rumgebastel hat. Bin damit dann jetzt mit dem Windows-10-Support-Ende umgestiegen.

    Mich hat wirklich überrascht wie weit Linux da auch vom Komfort her gekommen ist. Nicht nur bei Spielen auf Steam, auch Lutris oder der Heroic Launcher sind richtig gut.
    Würde es auf jeden Fall jedem empfehlen, der unzufrieden mit Windows ist und nicht ständig solche Spiele wie Battlefield zockt, wo nochmal extra Anti-Cheating Zeug nebenher läuft.

  4. Gaming Linux finde ich auch interessant. Vorallem falls Du nicht regelmäßig Linux installierst ist es auch immer wieder interessant zu hören, welche Hürden es da gibt, die man als Nutzer irgendwann übersieht. Da Du von drei Distributionen gesprochen hast, die funktionieren, wären meine zwei Cent ja, dass man nicht unbedingt eine „Gaming“-spezifische braucht. Ich persönlich würde bei dem Distributionszoo einfach irgendwas nehmen was zumindest halbwegs mainstream ist, ich finde z.B. Fedora ganz nett. Vorallem Steam läuft eh gut auf Linux. +1 für Lutris für alles was man nicht leichter zum Laufen bekommt. +1 für alles mit anticheat einfach direkt sein zu lassen und Windows zu benutzen bevor man da Zeit versenkt.

  5. Bei Simulationstheorie vs. “haha ich kann die Welt drehen” musste ich daran denken, wie Soulja Boy das Meisterwerk von Jonathan Blonathan nicht ausreichend zu würdigen wusste 🤭

  6. Ich würde mich auch für aktuelle Erfahrungen mit Gaming Linux interessieren! Als regelmäßger Nutzer von SteamOS auf dem Steamdeck habe ich da einigen Komfort lieben gelernt, aber die neuen Steam Machines werden vmtl zu teuer wegen RAM… Alternativen für normale PCs wären interessant!

    Btw es gab keinen Mastodon-Post für diese Folge?

  7. Sali Markus,
    ich nutze Linux zum Gaming seit ca. 5 Jahren. Ich bin mit Mint gestartet und auf Bazzite gewechselt. Es funktioniert meistens irgendwie, evtl. dauert es aber länger.
    Wichtig finde ich: Die meiste Branchensoftware wird nur für Win geschrieben. Falls du für Streaming oder anderen kram ein Win Rechner brauchst kannst du entweder auf ein Dual Boot gehen oder hältst einen Laptop im Hintergrund.
    Tolles Project, bitte weitermachen.

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