ifx: Wie geht eigentlich Profi-E-Sport, Bene Wenck? [#28]

Veröffentlicht am 11. Mai 2022.

Marcus hat viel mit Videospielen zu tun. Marcus hat aber sehr wenig mit manchen Videospielthemen dazu und E-Sport ist definitiv eins davon. Trotzdem ist er immer ein bisschen neugierig, wenn Bene Wenck Sachen wie „Am Sonntag war endlich wieder Publikum im Studio der @LEC . Mit gelockerten Maßnahmen konnten Fans den Sieg von @G2esports feiern. Und wie sieht es im Summer Split aus?“ twittert.

Herr Wenck ist E-Sport-Koordinator bei der dpa, ein Interview mit ihm wäre allerdings eine Nummer zu groß für uns gewesen. Deswegen Marcus den Bene – der E-Sport in- und auswendig kennt – eingeladen, um ihn mal nach Strich und Faden auszufragen, was das eigentlich ist.

Stellt sich heraus über “ den E-Sport“ kann man als Gesamtheit natürlich genauso wenig sprechen, wie über „die Games“. Genauer geht es um den Teil der in professionellen Ligen organisiert und für die Öffentlichkeit ausgewertet wird. Ist dieser E-Sport mit einem Millionengeschäft wie der Bundesliga und ihren Spielertransfers und Heldengeschichten vergleichbar?

Bene sagt: Jein. Und erklärt dann ganz ausführlich was das bedeutet. (Und was ein Split ist!)

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Diese Folge ist keine reguläre Folge sondern ein eigenes (neues?) Format. Wir bereden nicht das, was gerade ansteht, sondern nehmen ein Thema genauer auseinander. Wie findet ihr das? Wollt ihr noch mehr solche Sachen? Hat euch das Thema interessiert? Oder ist die Anfänger- und Einsteigerperspektive eher zu langweilig, weil ihr Fachpublikum seid? Schreibt uns wo immer ihr uns findet, aber am liebsten in die Kommentare.

(Foto von Bene Wenck: Gregor Fischer / tincon)

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7 Gedanken zu „ifx: Wie geht eigentlich Profi-E-Sport, Bene Wenck? [#28]

  1. Zum Thema Rundenbasiert: Bloodbowl hat seit vielen Jahren kleine aber sehr engagierte Communities in öffentlichen als auch kleinen, privat organisierten Ligen. Ist halt die Computervariante eines Tabletop und hat in sich schon eine starke Sportmetapher. Aber das ist sehr gut lesbar und auch recht gemächlich. Kann man gut im Stream nebenbei laufen lassen ohne die ganze Hektik eines Mobas zB.

      1. Aber Achtung, hohes Frustpotential! Die Streaming-Scene ist vielleicht interessant. Auch weil sich da in letzter Zeit ein paar Frauen sehr gut behaupten. Das Spiel war bisher doch immer sehr männlich geprägt.

  2. Tolle Folge! Hatte aktiv nur 2000-2005 CounterStrike detailliert international den eSports verfolgt und ab dann weit am Rande.
    Als unwissender Kommentator fand ich die Fragestellungen gut.

    1. An einer generellen Anlaufstelle wie dem Sportschau-Format hätte ich auch viel Interesse, z.B. mit Zeitlupen, grafische Hervorhebungen, Stories zu den Spieler etc.
      Im Einzelnen gibt es das aber.

  3. Ahoi,
    schöne Folge mit dem guten Bene. <3

    Zum Thema rundenbasiert: Es gab mal einen Versuch von Team Liquid, Civilization 5 kompetitiv zu machen mit einer eigenen E-Sport-Map. Gibt es auch für Civ 6 mit einer eigenen Mod (https://www.teamliquid.com/civmod/) Hat nur semi funktioniert.

    Generell ist es gerade in den Mainstream-Medien eine große Challenge, die breite Masse mitzunehmen. Gerade wenn wir über Spiele wie Dota oder League sprechen, mit über hundert Helden, Items, die man kaufen kann, Teamfights, Picks und Bans. Das rudimentär runterzubrechen und dieses "Ich verstehe alles" wie beim Fußball zu erzeugen, ist fast nicht möglich. Außer bei FIFA und Rocket League.

    Bene hat von der NFL und der American-Football-Berichterstattung erzählt. Das war ein weiter Weg, aber inzwischen wird American Football auch in Deutschland nicht mehr mit dem Basic-Erkläransatz kommentiert, sondern spricht mehr die Fans an, die Peil haben. Davon sind wir bei den meisten E-Sport-Titeln noch weit entfernt.

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